Rhodos

Der Mythologie zufolge soll Rhodos aus dem Meer entstanden sein. Als Zeus die Erde unter den Göttern verloste, war Helios nicht zugegen, er lenkte seinen Sonnenwagen über die Himmelsbahn. Alles Land war schon aufgeteilt, als er endlich nach Sonnenuntergang auf dem Olymp eintraf.

Helios beschwerte sich daraufhin und Zeus musste ihm recht geben. Der Sonnengott hatte lediglich eine Bitte: Vom Grund des Meeres sehe er eine fruchtbare Insel heraufwachsen und diese Insel wünsche er sich. Helios erweckte sie mit seinen wärmenden Strahlen zum Leben.

Von seiner Geliebten, der bezaubernden Nymphe Rhode, bekam die Insel die Schönheit und den Namen - Rhodos, die Roseninsel.

Diesen Mythos formte die weise, vorstellungsstarke Mythologie, um die wunderschöne und sonnengebadete Insel Rhodos zu beschreiben, deren Naturschönheiten nie Langeweile aufkommen lassen. Die geographische Lage, das Klima und der fruchtbare Boden besiegelten die Geschichte und das Schicksal von Rhodos.

Durch Jahrtausende haben verschiedenste Kulturen - Genueser, Venezianer, Johanniter, Türken, Italiener - ihre Spuren auf der Insel hinterlassen. Diese Relikte werden immer wieder Begleiter während unserer Wanderungen sein.

Ungefähr im Zentrum der Insel befindet sich der höchste Berg Atavyros (1.216 m), auslaufend in bewaldete Hügel, tiefgrüne Täler und ringsherum eingesäumt vom safirblauen Meer, das an weiße Sandstrände oder blitzblanke Kiesel schlägt. Dieser Rahmen und die fantastischen Tiefblicke von den Bergspitzen aus ergeben eine einzigartige Wanderumgebung.

Blick auf's MeerBlick auf's Meer
Auf dem Weg zu den Sieben QuellenAuf dem Weg zu den "Sieben Quellen"
Der Atavyros-BergDer Atavyros-Berg, mit 1.215 m der höchste Berg
RhodosRhodos
Tsambika BergTsambika Berg
Fruchtstand eines Aronstabgewächses (Dracunculus vulgaris)Fruchtstand eines Aronstabgewächses (Dracunculus vulgaris)
Blick auf die Tsambika BuchtBlick auf die Tsambika Bucht
Blick auf LindosBlick auf Lindos
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